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Offres spéciales / Fins de série
Offres spéciales / Fins de série

Eine Tischplatte aus Eichenbohlen ist für viele Schreiner, Tischler und ambitionierte Heimwerker das Herzstück eines Möbelprojekts. Ob ein Esstisch mit Baumkante, eine ruhige Platte für den Besprechungsraum oder ein rustikaler Werktisch: Wer Eichenbohlen für eine Tischplatte kauft, entscheidet bereits beim Holz über Optik, Aufwand und Verzug. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Sortierung, welche Stärke und welche Holzfeuchte sich bewährt haben und worauf Sie bei unbesäumter Eiche achten sollten. Wir sind Sägewerk und Parketthersteller und schneiden Eiche selbst ein.

Kurze Entscheidungshilfe

  • Ruhige, astarme Platte: Leistenware A/B oder Möbel-/Treppenware B.
  • Rustikaler Tisch mit Ästen und Charakter: Astig/Feinastig B oder Rustikal/Grobastig B/C.
  • Breite Bohlen für Baumkantentische: Schwellenware in 52 mm. Hier sind Risse, Äste und je nach Klasse auch Fraßgänge Teil des Holzbilds.
  • Stärke: Planen Sie die Rohstärke immer über der gewünschten Fertigstärke, weil Abrichten und Hobeln Material kosten.
  • Holzfeuchte: Für Möbel im beheizten Innenraum sollte die Eiche technisch getrocknet sein. Lufttrocknung allein reicht dafür in der Regel nicht.
  • Keine Werkstatt für Rohware? Dann ist eine fertige Leimholzplatte aus Eiche die einfachere Lösung.

Passende Produkte bei Gunreben

  • Schnittholz Eiche unbesäumt: unbesäumte Eiche (Stammware) in mehreren Sortierungen und Stärken von 20 bis 80 mm, technisch getrocknet (KD). Für Schreiner, Tischler und Handel, auf Anfrage oder zur Abholung im Schnittholzlager Strullendorf.
  • Leimholzplatte 40 mm Eiche A/B: fertig verleimte Platte mit durchgehenden Lamellen und ruhiger A-Seite, kammergetrocknet auf ca. 8 % Holzfeuchte.
  • Leimholzplatte 40 mm Asteiche B: rustikale, ungespachtelte Platte mit sichtbaren Ästen und Rissen, wenn Sie den Charakter einer Bohle ohne eigenes Verleimen möchten.

Eichenbohlen, Stammware, unbesäumt: Was ist was?

Als Eichenbohle bezeichnet man im Holzhandel ein Schnittholz, das deutlich dicker ist als ein Brett. Wird der Stamm durchgehend aufgeschnitten und bleiben die Bohlen in der Reihenfolge des Stammes zusammen, spricht man von Stammware oder Blockware. So lassen sich Bohlen mit sehr ähnlicher Maserung und Farbe für eine Tischplatte kombinieren.

Eiche unbesäumt heißt: Die Seiten der Bohle sind nicht parallel gesägt, die Baumkante (Waldkante) ist noch vorhanden. Die nutzbare Breite legen Sie selbst fest, entweder durch Besäumen oder indem Sie die Kante als Gestaltungselement erhalten, zum Beispiel bei einem Baumkantentisch. Besäumte Ware oder Eiche Kantholz ist dagegen bereits scharfkantig geschnitten.

Bei Gunreben wird Eiche im eigenen Sägewerk eingeschnitten. Mehr über unsere Fertigung lesen Sie auf der Seite Produktion.

Welche Sortierung eignet sich für eine Tischplatte?

Die Sortierung beschreibt, wie viele Äste, Risse, Farbunterschiede und Splintanteile eine Bohle haben darf. Für eine Tischplatte gibt es keine richtige oder falsche Sortierung. Entscheidend ist, welches Holzbild Sie möchten und wie viel Verschnitt Sie einplanen.

Stapel unbesäumter Eichenbohlen, Leistenware A/B in 52 mm Stärke, im Schnittholzlager Strullendorf

Übersicht: Sortierungen und Stärken der unbesäumten Eiche bei Gunreben

Sortierung Stärken (mm) Typisch für die Tischplatte
Leistenware A/B 26, 30, 32, 35, 40, 52, 65, 80 ruhige, astarme Platten, feiner Möbelbau
Schmale Leistenware A/B 20, 26 Rahmen, Zargen, schmale Lamellen
Möbel-/Treppenware B 20, 26, 32, 35, 40, 52, 65 Tisch- und Treppenplatten mit lebhafterem Bild
Astig / Feinastig B 26, 35, 40, 52, 65 sichtbare Platten mit Ästen und Farbspiel
Rustikal / Grobastig B/C 26, 35, 52 rustikale Tische und Werkbänke
Schwellen B/C und Schwellen II C 35, 52 breite Bohlen, kräftiger Charakter, robuste Anwendungen

Alle Sortierungen der unbesäumten Eiche sind technisch getrocknet (KD). Detaillierte Sortierbeschreibungen erhalten Sie auf Anfrage.

Ruhige Optik: Leistenware und Möbelware

Wenn die Tischplatte gleichmäßig und elegant wirken soll, sind Leistenware A/B und Möbel-/Treppenware B die übliche Wahl. Sie haben weniger und kleinere Äste und lassen sich mit weniger Ausschuss zu einer geschlossenen Fläche verleimen. Für Platten, die zusätzlich als Treppenstufe oder Fensterbank dienen sollen, eignen sich diese Sortierungen ebenfalls.

Charakter und Baumkante: Astig, Rustikal und Schwellen

Für den rustikalen Esstisch oder den Baumkantentisch werden gern astige und grobastige Sortierungen sowie breite Schwellenware eingesetzt. Äste, Risse und Farbunterschiede sind hier gewollt. In einfacheren Klassen können auch Fraßgänge von Frischholzinsekten vorkommen. Wie diese nach Norm eingeordnet werden, erklärt unser Beitrag zu DIN 4074-5 und Fraßgängen bei Laubschnittholz. Wer genau dieses Holzbild sucht, findet weitere Informationen auf unserer Seite zur Käfereiche.

Breite unbesäumte Eichenbohlen, Schwellenware in 52 mm Stärke, mit Waldkante

Welche Stärke für eine Tischplatte aus Eichenbohlen?

In der Suche tauchen vor allem Eichenbohlen 40 mm und Eichenbohlen 5 cm stark auf. Beim Kauf sägerauer Ware ist wichtig: Die angegebene Stärke ist die Rohstärke. Nach dem Abrichten und Dickenhobeln ist die Bohle dünner, und zwar umso mehr, je stärker sie verzogen ist und je länger sie ist.

  • Fertigstärke rund 20 bis 26 mm: Couchtisch, Beistelltisch, Platten mit Rahmen oder Zarge. Rohstärken von 26 bis 35 mm sind hier üblich.
  • Fertigstärke rund 30 bis 40 mm: klassischer Esstisch, Schreibtisch, Konferenztisch. Häufig gewählt werden 40 oder 52 mm Rohstärke.
  • Fertigstärke über 40 mm: massive Tafeln und Baumkantentische mit kräftiger Kante. Dafür kommen 52, 65 oder 80 mm in Frage.

Wie viel Abtrag Sie konkret einplanen müssen, hängt vom Verzug der einzelnen Bohle ab. Prüfen Sie die Bohlen deshalb vor dem Kauf auf Schüsselung und Drehwuchs. Wer die Stärke lieber fertig kaufen möchte, findet Platten in 20, 26, 30 und 40 mm in unserer Kategorie Leimholzplatten. Warum 40 mm bei Tisch- und Arbeitsplatten so beliebt ist, lesen Sie im Beitrag Leimholzplatte 40 mm: Für welche Projekte ist diese Stärke sinnvoll?

Eichenholz trocknen: Welche Holzfeuchte braucht eine Tischplatte?

Die häufigste Ursache für Risse und offene Leimfugen in Massivholztischen ist zu feuchtes Holz. Eiche, die nur im Freien luftgetrocknet wurde, erreicht nicht die Holzfeuchte, die ein Möbel im beheizten Wohnraum braucht. Für Möbel im Innenraum wird deshalb üblicherweise technisch getrocknetes Holz verwendet. Unsere Eichen-Leimholzplatten sind zum Beispiel kammergetrocknet auf ca. 8 bis 9 % Holzfeuchte.

Bei Gunreben wird das Holz je nach Holzart und Stärke ein bis drei Jahre luftgetrocknet und anschließend in Trockenkammern auf die Zielfeuchte gebracht. Fragen Sie beim Kauf immer nach, ob die Ware luftgetrocknet (AD) oder technisch getrocknet (KD) ist.

Tipps gegen Risse und Verzug

  • Akklimatisieren: Lagern Sie die Bohlen vor der Verarbeitung einige Zeit in einem trockenen, beheizten Raum mit Luftzirkulation, nicht auf dem Boden einer kalten Werkstatt.
  • Grob vorschneiden, dann ruhen lassen: Beim Auftrennen werden Spannungen frei. Schneiden Sie mit Übermaß vor und hobeln Sie erst auf Endmaß, wenn sich die Teile beruhigt haben.
  • Kern heraustrennen: Die Markröhre neigt zu Rissen. Bei Bohlen aus der Stammmitte wird der Kern deshalb üblicherweise herausgetrennt.
  • Jahrringe abwechseln: Werden mehrere Bohlen verleimt, ordnen Sie die Jahrringlage abwechselnd an. Das reduziert die Neigung zum Schüsseln.
  • Bewegung zulassen: Befestigen Sie die Platte mit Gratleisten oder Tischplattenbefestigern in Langlöchern, damit das Holz quellen und schwinden kann.
  • Allseitig behandeln: Öl oder Lack immer auf Ober- und Unterseite sowie auf die Kanten auftragen. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Oberflächenmittels.

Baumkantentisch oder verleimte Platte?

Viele suchen nach einem Tisch aus Eichenbohlen mit Baumkante. Dafür brauchen Sie breite Bohlen mit gleichmäßiger Kante, und davon gibt es in jedem Stamm nur wenige. Planen Sie bei der Auswahl Zeit und Verschnitt ein. Bei einer verleimten Platte aus mehreren schmaleren Bohlen oder Leisten ist der Ausschuss geringer, und die Platte arbeitet gleichmäßiger.

Unbesäumte Eiche, Möbel- und Treppenware B in 52 mm, gestapelt im Schnittholzlager

Welche Eiche passt zu welchem Projekt?

Eichenbohlen und Leimholz sind für nichttragende Anwendungen im Möbel- und Innenausbau gedacht. Für tragende Bauteile verwenden Sie bitte entsprechend sortiertes Bauholz, zum Beispiel aus unserem Vergleich KVH oder BSH.

So kaufen Sie Eichenbohlen bei Gunreben

  • Tischler, Schreiner und Privatkunden: Kleinere Mengen können Sie im Schnittholzlager in Strullendorf ohne Termin abholen. Die Bohlen werden vor Ort ausgesucht und aufgemessen. Telefonisch können Sie vorher klären, ob die gewünschte Sortierung und Stärke da ist.
  • Handel und Industrie: Größere oder wiederkehrende Mengen stimmen wir per Telefon oder E-Mail ab. Abholung oder Lieferung werden individuell vereinbart. Nutzen Sie dafür unser Gewerbe-Kontaktformular.
  • Abrechnung: Schnittholz wird nach Kubikmeter abgerechnet, gemäß aktueller Preisliste.
  • Weiterverarbeitung: Sie möchten das Holz zuschneiden oder hobeln lassen? Informieren Sie sich über unsere Lohnarbeit.

Häufige Fragen zu Eichenbohlen für Tischplatten

Wie stark sollte eine Eichenbohle für einen Esstisch sein?

Für eine Fertigstärke von rund 30 bis 40 mm werden häufig 40 oder 52 mm starke Rohbohlen gewählt. Der tatsächliche Abtrag hängt vom Verzug der Bohle ab.

Kann ich luftgetrocknete Eiche direkt verarbeiten?

Für Möbel im beheizten Innenraum in der Regel nicht. Rein luftgetrocknete Eiche ist dafür meist zu feucht und sollte technisch nachgetrocknet werden. Fragen Sie beim Kauf, ob die Ware KD (technisch getrocknet) ist.

Was bedeutet „Eiche unbesäumt“?

Die Bohle hat noch ihre Baumkante (Waldkante) und ist an den Seiten nicht gerade gesägt. Die Breite wird erst beim Besäumen festgelegt oder die Kante bleibt als Gestaltungselement erhalten.

Warum reißt eine Tischplatte aus Eiche?

Häufige Ursachen sind zu hohe Holzfeuchte bei der Verarbeitung, sehr trockene Raumluft, der mitverarbeitete Kern oder eine starre Befestigung, die das Arbeiten des Holzes verhindert.

Was ist der Unterschied zwischen Eichenbohle und Leimholzplatte?

Die Bohle ist ein einzelnes, meist sägeraues Stück Schnittholz, das Sie selbst abrichten und gegebenenfalls verleimen. Eine Leimholzplatte besteht aus bereits verleimten, geschliffenen Lamellen und ist sofort verarbeitbar.

Fazit: Erst das Holzbild wählen, dann Stärke und Trocknung prüfen

Für eine gelungene Tischplatte aus Eichenbohlen legen Sie zuerst fest, wie ruhig oder rustikal die Fläche wirken soll. Danach wählen Sie die passende Sortierung. Planen Sie die Rohstärke mit Zugabe für das Hobeln und achten Sie auf technisch getrocknete Ware, damit der Tisch in der Wohnung möglichst ruhig bleibt. Wenn Sie lieber direkt mit einer fertigen Platte starten, sind unsere Leimholzplatten aus Eiche eine schnelle Alternative.

Sie suchen Eichenbohlen in einer bestimmten Sortierung, Stärke oder Menge? Alle verfügbaren Sortierungen und Ansprechpartner finden Sie auf unserer Seite Schnittholz Eiche unbesäumt. Gewerbliche Kunden senden uns ihre Anfrage mit Holzart, Stärke, Menge und Qualität direkt über das Gewerbe-Kontaktformular.